Bad Wildungen

Entwicklung des ehemaligen Schlachthofareals

Vorgesehen ist ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnraum, Gewerbe sowie gesundheits- und sozialbezogenen Angeboten unter Einbindung der denkmalgeschützten Bestandsgebäude. 

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Standort Bad Wildungen

Die Stadt liegt als Mittelzentrum Plus im westlichen Nordhessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Sie ist ein Gesundheits- und Rehabilitationsstandort von bundesweiter Bedeutung und zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Kliniken sowie Einrichtungen des Kurbetriebs aus. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheit, Rehabilitation, Freizeit und Tourismus. Aufgrund der Nähe zum Nationalpark Kellerwald-Edersee und zum etwa zehn Kilometer entfernten Edersee bietet der Standort zudem eine hohe touristische Attraktivität.

Regional liegt die Stadt rund 45 Kilometer von Kassel, etwa 60 Kilometer von Marburg und ungefähr 28 Kilometer von Korbach entfernt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bundesstraßen B 253 und B 485. Der Autobahnanschluss an die A 49, Anschlussstelle Wabern, ist rund elf Kilometer entfernt. Darüber hinaus besteht eine direkte Schienenanbindung über die Regionalbahnstrecke Kassel–Bad Wildungen. Der Flughafen Kassel Airport liegt etwa 55 Kilometer entfernt, der Flughafen Paderborn/Lippstadt rund 100 Kilometer.

Grundstückprofil Schlachthof

  • Ehemaliges Schlachthofareal, seit 2019 außer Betrieb
  • Flächengröße: ca. 10.500 m²
  • Historische Nutzbauten, überwiegend als Einzelkulturdenkmale geschützt
  • Rückbau der historischen Nutzbauten auf denkmalgeschützte Bausubstanz möglich
  • Exponierte Lage in der Kernstadt
  • Mikrostandort: Südöstlich der Altstadt, ca. 5 Gehminuten zum Bahnhof, ca. 15 Gehminuten zur historischen Altstadt
  • Umgebungsnutzungen: Handwerksbetriebe, Gewerbe, Feuerwehr, Einzelhandel, Wohnbebauung

Entwicklungspotenzial:​

  • Nur ca. 20 % der Fläche aktuell bebaut → hohe Flexibilität für Neubebauung​
  • Keine Altlasten, keine Kampfmittel nachgewiesen​

Vision

Wohnen, Gesundheit, Arbeiten
  • Zielbild: gemischt genutztes Quartier mit Schwerpunkt Wohnen​
  • Ergänzende Nutzungen: gesundheits- und sozialbezogene Einrichtungen, Büro/Dienstleistung, ggf. Gastronomie, Coworking, Tagespflege, Begegnungscafé​
  • Denkmalensemble als Alleinstellungsmerkmal: Erhalt und Nachnutzung der denkmalgeschützten Schlachthofgebäude + qualitätvolle Nachverdichtung​
  • Hoher Stellenwert von Freiräumen: gemeinschaftlicher Hof, kleinteilige Freiraumstruktur​
Zielgruppen & Marktpotenziale
  • Zielgruppen Wohnen: Senior:innen, junge Familien, Auszubildende, Beschäftigte
  • Beitrag zur Linderung des Wohnraummangels; Diversifizierung des Wohnungsangebots
  • Potenziale durch Wohn-Gewerbe-Mischung (Gesundheit, Soziales, Dienstleistungen, Coworking)
  • Einbindung in das Profil als Gesundheits-, Kur- und Tourismusstandort

Vorentwurf Bebauungskonzept

Zahlen & Kennziffern

  • GRZ: 0,33 / GFZ: 1,02
  • Rückbau des Bestandes auf denkmalgeschützte Bausubstanz
  • Ca. 63 Wohneinheiten / ca. 126 Einwohner:innen → ca. 60 WE/ha Bruttowohnbauland
  • Wohn-/Gewerbemix: ca. 68,5% Wohnen / 31,5% Gewerbe
  • Verkehr: ca. 98 Tiefgaragen-Stellplätze + optional 21 oberirdische Stellplätze

Ihr Ansprechpartner

Marvin Coker
Marvin Coker

Projektleiter Stadtentwicklung Hessen Nord