Innenstadtentwicklung mit der ProjektStadt

Lebendige Mitte für Ihre Kommune

Leerstände, Strukturwandel im Einzelhandel, Onlinehandel und verändertes Mobilitätsverhalten stellen viele Innenstädte vor große Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und soziale Teilhabe. Kommunen stehen vor der Aufgabe, ihre Zentren zukunftsfähig zu gestalten und komplexe Veränderungen aktiv zu steuern.

Mehr erfahren

Komplexe Herausforderung

Wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen wirken sich direkt auf die zentralen Identitäts- und Begegnungsräume einer Kommune aus. Der Anpassungsdruck ist hoch: Es gilt, Leerstände zu schließen, neue Funktionen zu integrieren, Mobilität neu zu organisieren und den öffentlichen Raum aufzuwerten – unter Berücksichtigung vielfältiger Interessen.

Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, benötigen Kommunen einen erfahrenen und kompetenten Partner. Die ProjektStadt unterstützt Städte und Gemeinden in drei zentralen Geschäftsfeldern mit integrierten Lösungen und einem interdisziplinären Team – von der ersten Analyse bis zur Umsetzung. Wir begleiten Sie praxisnah und zielorientiert bei der Transformation und Entwicklung lebendiger Innenstädte.

Nutzungsmischung, Multifunktionalität, Leerstandsmanagement

Monostrukturelle Einkaufsinnenstädte stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Ein ausgewogener Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistungen, Wohnen, Kultur, Bildung, Freizeit und Gastronomie ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit urbaner Zentren. Die ProjektStadt entwickelt tragfähige Konzepte zur Aktivierung von Leerständen, ermöglicht Zwischennutzungen und bindet Eigentümer:innen systematisch ein, um neue Zielgruppen in die Innenstadt zu holen.

Konjunkturprogramm stärkt private Innenstadtinvestitionen

Im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Kernbereiche“ wurde Hanaus Innenstadt als urbaner Standort für Versorgung, Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit weiterentwickelt. Öffentliche Investitionen umfassten die Neugestaltung zentraler Straßen und Plätze, die Aufwertung des Neustädter Rathauses sowie Verbesserungen an Schlendergasse, Stadtmauer und Rosenstraße. Das City-Konjunkturprogramm unterstützte ergänzend 67 private Einzelprojekte mit rund 1,5 Millionen Euro Fördermitteln. Dadurch wurden private Investitionen von etwa 12,5 Millionen Euro ausgelöst, die Gebäudesubstanz, Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum nachhaltig verbesserten.

Lebendige Innenstadt mit neuer Mitte

Im Förderprogramm „Lebendige Zentren“ entwickelt Schlüchtern seine Innenstadt als Standort für Einkaufen, Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit weiter. Über Workshops, Bürgerdialoge und die digitale Beteiligungsplattform „Your Voice“ werden Meinungen, Bewertungen und Ideen der Stadtgesellschaft einbezogen. Historische Gebäude wie Kornspeicher, Lins-Haus und Flemmig-Haus wurden revitalisiert; ehemalige Synagoge und Rabbinerhaus werden planerisch weiterentwickelt. Neue Wegeverbindungen, Plätze und Freiräume verbessern die Aufenthaltsqualität. Stadtplatz und Kultur- und Begegnungszentrum sind fertiggestellt. Der Rohbau der „Neuen Mitte“ am ehemaligen Langer-Kaufhaus befindet sich in Umsetzung; ein Pocket Park ist für 2027 vorgesehen.

Leerstände werden zu kreativen Möglichkeitsräumen

Seit 2012 belebt der Höchster Designparcours leer stehende Gewerberäume mit Ausstellungen regionaler Künstlerinnen, Künstler und Kreativer. Das gemeinsam von ProjektStadt und der Leerstandsagentur Radar entwickelte Format schafft neue Zugänge zu ungenutzten Immobilien, stärkt die lokale Kreativwirtschaft und zieht Besucherinnen und Besucher in die Höchster Alt- und Innenstadt. Der Parcours fand 2026 zum 25. Mal statt. Nach dem Ende des Förderprogramms und des Stadtteilmanagements wird derzeit über eine neue Trägerstruktur beraten.

Nachhaltiges Quartier für Wohnen und Arbeiten

Auf dem ehemaligen Gewerbestandort in der östlichen Bad Hersfelder Innenstadt entsteht rund um die Kirche St. Lullus das Wever-Areal - ein durchgrüntes Quartier für Wohnen, Arbeiten und soziale Infrastruktur. Vorgesehen sind bezahlbarer Wohnraum, eine Kindertagesstätte, gewerbliche Nutzungen und ein neuer Quartiersplatz. Das Areal wird nach dem Schwammstadtprinzip entwickelt: Eine unterirdische Zisterne speichert Regenwasser zur Bewässerung und verzögerten Abgabe. Die ProjektStadt übernimmt Projektsteuerung und Finanzierungskoordination. Seit 2026 läuft die Erschließung des ersten Bauabschnitts; der Endausbau ist für 2028/2029 vorgesehen.

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

Seit 2017 entwickelt Bürstadt die östliche Kernstadt im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ weiter. Grundlage ist ein von der ProjektStadt erarbeitetes Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), dessen Umsetzung sie seit 2019 als Programmmanagement begleitet. Ziel ist eine gesundheitsfördernde und sozial integrierte Stadtentwicklung unter Beteiligung der Bewohnerschaft. Die neugestaltete Passage mit Beschattungsanlage und der Marktplatz verbessern die Aufenthaltsqualität. Weitere Perspektiven bieten der Bildungs- und Sportcampus sowie die Revitalisierung des OLI-Fabrikgeländes.

Zentrum aufwerten und beleben

Im Rahmen der Programme „Zukunft Innenstadt“ und „Lebendige Zentren“ stärkt Hofgeismar seine Innenstad. Zum Maßnahmenpaket gehören ein Innenstadtbündnis, eine Leerstandsbörse, Anreizprogramme für Gewerbe, Existenzgründungen und private Gebäudesanierungen sowie neue Veranstaltungsformate. Die Umgestaltung der Fußgängerzone mit Marktplatz, ein Mehrgenerationenspielplatz und Projekte wie Dornröschenpfad und -garten erhöhen die Aufenthaltsqualität. Auch der Feierabendmarkt trägt zur Belebung der Innenstadt und zur Vernetzung lokaler Akteure bei. Ergänzend entstehen Servicewohnungen, eine Tagespflege und ein Nachbarschaftstreff.

Transformation & Revitalisierung

Viele innerstädtische Immobilien sind funktional oder wirtschaftlich nicht mehr zeitgemäß, bieten aber große Potenziale für neue Nutzungen. Die ProjektStadt begleitet Kommunen bei der Transformation und Revitalisierung von Bestandsimmobilien – von Machbarkeitsstudien über städtebauliche und funktionale Konzepte bis hin zur Entwicklung tragfähiger Betreibermodelle. Unser Ansatz verbindet immobilienwirtschaftliche Expertise mit städtebaulicher Planung, Denkmal- und Klimaschutz sowie Fördermittelberatung.

Sakralraum wird zum offenen Zukunftsort

Im Rahmen des World Design Capital 2026 und des Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ wird die Herz-Jesu-Kirche in Kelsterbach neu gedacht. Unter dem Leitgedanken „Raum für neue Wege – Kirche weiterdenken“ wird der Sakralraum ein Jahr lang temporär kulturell, sozial und gemeinschaftlich genutzt. Konzerte lokaler Schulen und Musikschulen, Sommerworkshops, künstlerische Installationen und Mitmachformate für Kinder und Jugendliche erproben neue Zugänge. Die ProjektStadt begleitet das Vorhaben. Der öffentliche Diskurs soll langfristige Perspektiven für den Kirchenraum entwickeln und Akzeptanz für neue Nutzungsansätze schaffen.

 

Kirche wird gemeinwohlorientierter Stadtteilort

Die ehemalige Kirche St. Kunigundis in Kassel-Bettenhausen soll zu einem gemeinwohlorientierten Veranstaltungs- und Versammlungsort umgebaut werden. Das Gebäude soll künftig Vereinen, Initiativen sowie sozialen und Bildungseinrichtungen für regelmäßige Nutzungen und dauerhafte Anmietungen offenstehen. Grundlage ist eine 2024 beauftragte Machbarkeitsstudie, die Ende 2025 abgeschlossen wurde. Derzeit wird im ersten Bauabschnitt das Deckengewölbe saniert. Die weitere Umsetzung ist ab Ende 2027 vorgesehen. Im Umfeld stärken ein Mehrgenerationenpark und der geplante Umbau des Hochbunkers Agathof zum soziokulturellen Zentrum die Quartiersentwicklung.

Denkmal wird zum neuen Stadthaus

Das 1906/07 errichtete, denkmalgeschützte Kaufhaus Mainzer stand seit 2002 leer und wurde 2015 von der Stadt erworben. Im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Kernbereiche in Hessen“ erfolgte die umfassende Sanierung und Umnutzung zum Stadthaus. Heute beherbergt das Gebäude unter anderem die Musikschule, die Tourist-Information, das Bürgerbüro und Teile der Stadtverwaltung. Die ProjektStadt begleitet die Stadt Heppenheim seit 2009 als Kernbereichsmanagerin und Treuhänderin und übernahm ab 2016 zusätzlich die baufachliche Begleitung der Sanierung.

Aufenthaltsqualität & Freiraumgestaltung

Attraktive, gut gestaltete und barrierearme öffentliche Räume sind ein zentrales Kriterium für die Lebensqualität in Innenstädten. Die ProjektStadt entwickelt integrierte Gestaltungskonzepte für Plätze, Grünflächen und Fußgängerzonen. Wir kombinieren städtebauliche und freiraumplanerische Ansätze, berücksichtigen Klimaanpassung und Barrierefreiheit und binden relevante Akteure frühzeitig ein. So entstehen Freiraumkonzepte und Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität nachhaltig steigern.

Industriebrachfläche wird innerstädtischer Erlebnisraum

Auf dem ehemaligen 5,5 Hektar großen Industriegelände am nördlichen Altstadtrand von Bad Hersfeld entstand eine urbane Parklandschaft. Dafür wurden 34 Gebäude und rund 22.000 Quadratmeter versiegelte Fläche zurückgebaut, während denkmalgeschützte Bauten erhalten blieben. Heute verbinden der Erlebnis- und Wissensort „wortreich“, die Schilde-Halle, „Studium plus“, eine naturnah entwickelte Wasserlandschaft und öffentliche Freiräume Bildung, Kultur, Veranstaltungen und Erholung. Das Projekt stärkt die Altstadt und wurde mit rund 15 Millionen Euro Fördermitteln unterstützt.

Neumarkt neu gestaltet

Mit der Neugestaltung des Neumarkts ist ein zentrales Projekt der Limburger Innenstadtentwicklung abgeschlossen. Der Platz verbessert die Aufenthaltsqualität und stärkt die Verbindung zwischen Altstadt, Fußgängerzone und dem ehemaligen Bahnausbesserungswerk. Die ProjektStadt begleitet die Stadt Limburg seit 2013 im Kernbereichsmanagement – unter anderem bei Fördermitteln, Finanzierung, Vergabe und Bürgerbeteiligung. Im Rahmen der „Aktiven Kernbereiche in Hessen“ wurden über zwölf Jahre hinweg Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als sechs Millionen Euro umgesetzt.

Innenstadt und Fuldaufer nachhaltig entwickeln

Im Sanierungsgebiet „Stadtzentrum – Altstadt – Neustadt – Fuldaufer“ werden zentrale öffentliche Räume und die Gebäudesubstanz aufgewertet. Maßnahmen umfassen die Umgestaltung der Fuldaufer, die Entwicklungsachse „Blauer Pfad“, den Marktplatz, die Sanierung des Fachwerkhauses „Marktplatz 3“ sowie einen Schaukelwald im Schlosspark. Entsiegelung, Neupflanzungen und eine verbesserte Wegeverbindung stärken die Innenstadt. Ein Anreizprogramm unterstützt private Investitionen, wirkt Leerständen entgegen und fördert Wohnen, Arbeiten und Leben im Stadtzentrum.

Aufwertung des historischen Ortskerns

Im Sanierungsgebiet „Historischer Ortskern“ wurde die ehemalige Bundesstraße zur Stadtstraße zurückgestuft und der Straßenraum einschließlich privater Gebäudevorbereiche und angrenzender Plätze neu geordnet. Die Maßnahme umfasste die ortsangepasste Gestaltung der Straße als Erschließungs- und Freiraum, eine reduzierte Fahrbahn, Entsiegelung sowie Begrünung mit Straßenbäumen und extensiven Staudenflächen. Denkmalplatz und Rathausvorplatz wurden aufgewertet. Eine umfangreiche Bürgerbeteiligung, die Verbindung des historischen „Kumps“ mit einem Wasserelement und ein Mitmach-Kunstprojekt ergänzten die Umsetzung. Auch private Vorplätze und Vorgärten wurden einbezogen.

Ihr Partner für die Innenstadtentwicklung

Die ProjektStadt begleitet Kommunen aller Größenordnungen – von der ersten Analyse bis zur Umsetzung im Stadtraum. Wir verknüpfen Stadt- und Freiraumplanung, Mobilität, Klimaanpassung, Beteiligung und Fördermittelmanagement zu einem praxisbewährten Gesamtpaket. Wir sind ein zentraler Ansprechpartner, der Prozesse sicher steuert und die Umsetzbarkeit vor Ort im Blick behält..

Mehr erfahren

„Lebendige Zentren entstehen nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Strategie, Beteiligung und konsequenter Umsetzung. Mit der ProjektStadt bieten wir Kommunen genau diese integrierte Entwicklungskompetenz aus einer Hand.“

Innenstadt gemeinsam gestalten

Innenstädte zukunftsfähig zu machen, ist eine strategische, organisatorische und finanzielle Daueraufgabe. Die ProjektStadt unterstützt Kommunen mit langjähriger Erfahrung, fundierter Fördermittel- und Umsetzungskompetenz sowie einem interdisziplinären Team, das kommunale Prozesse kennt und mitgestaltet.
 

Mehr erfahren