Gemeinsam Zukunft gestalten – ProjektStadt startet ISEK-Prozess in Rosbach vor der Höhe
Teilräume stärker verknüpfen, historische Ortskerne stärken, Lebensqualität weiter verbessern: Grundlage für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft
Rosbach vor der Höhe - Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ (WNE) stellt die Stadt Rosbach vor der Höhe die Weichen für ihre nachhaltige Stadtentwicklung. Die ProjektStadt, Integrierte Stadtentwicklung, Frankfurt am Main, wurde mit der Erarbeitung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beauftragt. Das Konzept bildet die strategische Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Fördergebiets und den gezielten Einsatz von Städtebaufördermitteln.
Das Fördergebiet umfasst die historischen Ortskerne von Ober- und Nieder-Rosbach, angrenzende Wohn- und Grünstrukturen, das Bahnhofsareal, das südlich gelegene Gewerbegebiet sowie das Sportgelände „Eisenkrain“. Ziel des ISEK ist es, die unterschiedlichen Teilräume stärker miteinander zu verknüpfen, die historischen Ortskerne zu stärken und die Lebensqualität durch attraktive öffentliche Räume, klimaangepasste Maßnahmen und eine nachhaltige Innenentwicklung weiter zu verbessern.
Bürgerinnen und Bürger sollen Ideen und Ortskenntnis einbringen
Bürgermeister Steffen Maar betont die Bedeutung des Prozesses für die Stadt: „Die Aufnahme in das Förderprogramm ist ein großer Erfolg für Rosbach. Wir erhalten damit die Werkzeuge, um unsere Stadt gezielt weiterzuentwickeln und noch lebenswerter zu machen. Ich danke dem Team der Verwaltung für die hervorragende Vorarbeit und lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihre Ideen und ihre Ortskenntnis einzubringen. Nur so stellen wir sicher, dass die geplanten Maßnahmen den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort entsprechen.“
„Mit dem Programm ‚Wachstum und Nachhaltige Erneuerung‘ bietet sich für Rosbach vor der Höhe die Chance, die vorhandenen Qualitäten gezielt weiterzuentwickeln und die unterschiedlichen Teilräume stärker miteinander zu vernetzen. Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept schafft die Grundlage, um gemeinsam mit der Stadt und den Menschen vor Ort tragfähige Lösungen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu erarbeiten“, erklärt Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin Integrierte Stadtentwicklung der ProjektStadt.
„Das Fördergebiet vereint sehr unterschiedliche Teilräume – von den historischen Ortskernen über das Bahnhofsareal bis hin zu Wohn-, Gewerbe- und Freiflächen. Unsere Aufgabe ist es, diese Bereiche gemeinsam zu betrachten und daraus eine integrierte Entwicklungsstrategie abzuleiten, die die Stärken des Gebiets aufgreift und konkrete Entwicklungsperspektiven für die kommenden Jahre schafft“, erläutert Nicole Nagel, Projektleiterin für das ISEK bei der ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung.
Maßnahmen sollen langfristig wirken
In den kommenden Monaten analysiert die ProjektStadt gemeinsam mit der Stadtverwaltung das Fördergebiet und entwickelt Ziele sowie Maßnahmen für dessen zukünftige Entwicklung. Ein zentraler Bestandteil des Prozesses ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Ziel ist es, möglichst viele Menschen unterschiedlicher Altersgruppen für den Beteiligungsprozess zu gewinnen.
„Die Erfahrungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger bilden eine wichtige Grundlage, um Maßnahmen zu entwickeln, die den Bedürfnissen Rosbachs entsprechen und langfristig Wirkung entfalten“, sagt Katharina Müller, stellvertretende Projektleiterin des ISEK bei der ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung.